Gänsehaut-Feeling: Als am Dreikönigstag, dem 6. Januar über 30 königlich glitzernd und bunt gekleidete Sternsinger in einer langen Reihe in die Christkönigskirche einzogen. Sie feierten den erfolgreichen Abschluss der Drei-Königs-Aktion 2024 in einem bewegenden Familiengottesdienst.
Abschluss der Sternsingeraktion in St. Jakobus
14.01.2024 |
Karin Terfloth ging in ihrer kurzen Ansprache auf die Bedeutung dieser Geschenke und den Zusammenhang mit dem diesjährigen Leitwort der Sternsingeraktion ein „Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“. Um die Reportage zu vervollständigen durften alle Gottesdienstbesucher auf kleine Zettel das aufschreiben oder malen, was sie zum Schutz der Schöpfung beitragen wollen. Reporterin June befragte eine Reihe von Kindern und Erwachsene und war begeistert von den vielen Ideen.
In einem Anspiel befragte die „rasende Reporterin June“ die an der Krippe ankommenden Gäste, was sie denn dem Jesuskind mitbringen. Gewünscht waren – ganz im Sinne der diesjährigen Sternsingeraktion – „Geschenke für die wunderbare Schöpfung Gottes“.
So wurden neben einem kleinen Baum – als Zeichen für den Schutz der Regewälder - auch eine „Flasche aus recyceltem Material“ überreicht – als Motivation Dinge mehrmals zu verwenden oder zu recyceln. Außerdem war auch eine Taschenlampe mit einer Kurbel mitgebracht worden. Diese sollte verdeutlichen, dass man robuste Technik auch ohne Batterien verwenden kann und Strom sparen sollte.
Das interessanteste Geschenk aber war „Nichts“.
Etwas verdutzt erfuhr die Reporterin, dass dieses „Nichts“ als Zeichen für den Verzicht steht. Da wir immer mehr haben wollen schaden wir Gottes Schöpfung. Für alle neuen Dinge müssen Rohstoffe abgebaut oder Bäume gefällt werden. Von daher ist der Verzicht ein großes Geschenk an die Schöpfung.
Etwas verdutzt erfuhr die Reporterin, dass dieses „Nichts“ als Zeichen für den Verzicht steht. Da wir immer mehr haben wollen schaden wir Gottes Schöpfung. Für alle neuen Dinge müssen Rohstoffe abgebaut oder Bäume gefällt werden. Von daher ist der Verzicht ein großes Geschenk an die Schöpfung.
Am Ende des Gottesdienstes verkündete Barbara Dörsam aus Hohensachsen das Ergebnis und bedankte sich im Namen der Gesamtkoordinatorin, Gabriele Stadler, die leider nicht teilnehmen konnte, bei den Verantwortlichen aus den Ortsteilen.
Für Großsachsen waren das Johanna Grünberger, Christian Kunst und Marion Sebastian. In Lützelsachsen organisierten Gabriele Stadler und Parveen Gatzemeier die Gruppen und in Hohensachsen war Barbara Dörsam selbst verantwortlich.
Außerdem bekamen einige Sternsinger eine Ehrenurkunde für über 10-jähriges Engagement und jugendliche Betreuer ein extra Dankeschön.
Insgesamt waren in den Sachsendörfern 103 Kinder und Jugendliche als Sternsinger unterwegs.
Der größte Dank galt natürlich den Kindern und Jugendlichen für ihr großartiges Engagement und den Spendern für ein tolles Ergebnis. Das Sammelergebnis aus den Sachsendörfern beträgt über 26.000 €.
Pfr. Sailer bedankte sich auch bei allen Mitwirkenden am Gottesdienst. Der Familienband, die mit den Liedern und Instrumentalstücken wiedermal eine fröhliche Stimmung erzeugt hatte. Der Mesnerin Barbara Dörsam aus Großsachen, den Ministranten und vor allem dem Vorbereitungsteam.
Nach dem fetzigen Mitmachlied zum Auszug (mit „Zugabe“) versammelten sich die Sternsinger vor der Kirche zum traditionellen Abschlussfoto.
Am So, 28.1. gibt es noch einen Danke-Film-Nachmittag für die jungen Königinnen und Könige im Gemeindehaus.
Die Online-Spendenaktion läuft noch bis 15.02. und in der Christkönigskirche gibt es noch die Segen-ToGo-Station. Dort können gesegnete Kreide und Segensaufkleber mitgenommen werden. Eine Spendendose steht bereit. Die Christkönigskirche ist täglich von 10:00 – 17:00 Uhr geöffnet.
Die Sternsinger wünschen Ihnen allen ein gesegnetes gutes neues Jahr 2024 und bedanken sich sehr herzlich für Ihre großzügige Spende.







