St. Jakobus feiert fünf Jahre Partnerschaft mit San Jacinto Chala Peru

31.07.2023 | Padre Lino de la Cruz zu Gast

Die St.-Jakobus-Gemeinde hat seit fünf Jahren  eine Partnerschaft mit der perunaischen Gemeinde St. Jacinto de Chala.
Zusammen mit Pfr. Sailer (mitte) und Diakon Rein (rechts) feierte Padre Lino de la Cruz den Patroziniumsgottesdienst. Der Geistliche aus Peru ist bis Donnerstag, 3. August zu Gast an der Bergstraße.
 

Im Rahmen der Partnerschaft der Erzdiözese Freiburg mit Peru begann die St. Jakobus Pfarrei Hohensachsen einen regen Kontakt zu einer Gemeinde in der Gegend von Puno im Süden des Landes.
Nachdem die Beziehung nach 25 Jahren zu Ende ging, nahm die Peru Gruppe der Gemeinde neue Kontakte auf zu der Gemeinde San Jacinto de Chala, am Pazifik und der Panamericana gelegen mit etwa 10 Tausend Einwohnern.
 
Dort wurde inzwischen tatkräftig mit Spenden geholfen bei der Renovierung von Räumen für caritative Zwecke und Hilfe bei der Ausstattung einer Bäckerei, die zum Selbstkostenpreis Brot herstellen soll, das an Bedürftige gegeben wird. Tüten mit Lebensmitteln wurden am „Tag der Armen“ verteilt vor allem an alte Menschen, die weit weg wohnen und nicht ins Zentrum kommen können.
 
Auf Einladung der Gemeinde kam am vergangenen Wochenende Padre Lino de la Cruz für zwei Wochen zu Besuch und konnte bereits viel von seiner Gemeinde und den Projekten erzählen. Im Gottesdienst zum Patrozinium St. Jakobus, den Pfarrer Sailer und Padre Lino leiteten, wurde die 5-jährige Partnerschaft gefeiert. Michael Göcke überreichte im Auftrag der Gemeinde einen Kelch als Gastgeschenk.
Der Gottesdienst wurde für die Menschen in Peru gestreamt, übersetzt von Halina Vergara und ihrem Sohn Ricardo.  
 
 
Unter der Leitung von Ayano Dozono konnte der Chor begleitet von Harald Fath (Orgel) und Ursula Nass (Flöte) zu einem feierlichen Gottesdienst beitragen.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es auf der Pfarrwiese Gelegenheit zum gemeinsamen Mittagessen mit anschließendem Kaffee und Kuchen, was von der Gemeinde gut angenommen wurde. Padre Lino wird bis zum 3. August in der Gemeinde bleiben und freut sich über Begegnungen in allen Gruppen. Er möchte die Gegend an der Bergstraße und die deutsche Kultur kennen lernen.