Am 4. Dezember 2020 kam die Projektleitung der Kirchenentwicklung 2030 erstmals in Form einer Auftaktveranstaltung zusammen. Seitdem tagten die 15 Mitglieder in regelmäßigen Abständen und haben über aktuelle Fragen beraten, Risiken beurteilt und Beschlüsse gefasst, um einen erfolgreichen Projektverlauf sicherzustellen. Am 22. November 2025 kam das breit aufgestellte Gremium aus Haupt- und Ehrenamtlichen nun zu seiner letzten Sitzung im Caritas Tagungshaus in Freiburg zusammen. Daher stand – neben der Diskussion grundlegender Schlüsselbegriffe (wie z.B. Ermöglichende Leitung), die für den weiteren Prozess maßgeblich sind, sowie einem Bericht aus der diözesanen Projektkoordination – ein Rück- und Ausblick im Fokus des Treffens.
Zum 1. Januar 2026 steht die Kirchenentwicklung 2030 an einem wichtigen Wendepunkt: In den 36 neuen Pfarreien/Kirchengemeinden wird in der Pastoral und Verwaltung umgesetzt, was über fünf Jahre von haupt- und ehrenamtlich Engagierten konzipiert, geplant und entschieden wurde. Der Auftrag der Projektleitung, den Prozess bis zu diesem Zeitpunkt zu begleiten, ist somit erfüllt und das Gremium beendet seine Arbeit offiziell zum 31. Dezember 2025. Ab 2026 wird die Struktur des Projekts weiterentwickelt. An Stelle der Projektleitung wird ein Kuratorium einberufen, das eine beratende Funktion haben wird und dessen Aufgabe es sein wird, Empfehlungen sowie Impulse zum weiteren Prozessverlauf zu geben. Das neue Gremium wird ebenfalls breit aufgestellt sein und mit haupt- wie ehrenamtlichen Vertreterinnen und Vertretern der Pfarrei- und Diözesanebene besetzt werden. Sobald alle Mitglieder durch Erzbischof Stephan Burger beauftragt wurden, werden die Namen – voraussichtlich zum Jahreswechsel – bekanntgegeben.
(bk)
