Abschließende Sitzung der K2030-Projektleitung

24.11.2025 | „Es braucht das Miteinander aller Ebenen“

Am 4. Dezember 2020 kam die Projektleitung der Kirchenentwicklung 2030 erstmals in Form einer Auftaktveranstaltung zusammen. Seitdem tagten die 15 Mitglieder in regelmäßigen Abständen und haben über aktuelle Fragen beraten, Risiken beurteilt und Beschlüsse gefasst, um einen erfolgreichen Projektverlauf sicherzustellen. Am 22. November 2025 kam das breit aufgestellte Gremium aus Haupt- und Ehrenamtlichen nun zu seiner letzten Sitzung im Caritas Tagungshaus in Freiburg zusammen. Daher stand – neben der Diskussion grundlegender Schlüsselbegriffe (wie z.B. Ermöglichende Leitung), die für den weiteren Prozess maßgeblich sind, sowie einem Bericht aus der diözesanen Projektkoordination – ein Rück- und Ausblick im Fokus des Treffens. 
 
Alle anwesenden Frauen und Männer waren sich einig, dass die intensive Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen haupt- und ehrenamtlichen Gruppen sehr bereichernd war und als Grundlage für die Weiterarbeit in der Erzdiözese Bestand haben sollte. Auch sei in der Projektleitung praktisch geglückt, was im Rahmen der Kirchenentwicklung 2030 ab 2027 für die Pastoral angestrebt wird: Weg vom Denken in Funktionen und hin zu einem Rollenverständnis gemäß persönlicher Kompetenzen und Charismen. Generalvikar Neubrand dankte allen Mitgliedern der Projektleitung für ihren enormen Einsatz über die letzten Jahre und betonte: „Am herausragendsten ist für mich, dass es trotz mancher Widrigkeiten wie Corona zu keinen Unterbrechungen im Prozess kam, sondern dieser konstant fortgeführt werden konnte. Ich hätte damals nicht gedacht, dass das möglich sein würde.“ Als Ausdruck des Danks und der Wertschätzung übergab der Generalvikar den Teilnehmenden eine kleine Stele mit dem Schriftzug „Geh in das Land, das ich dir zeigen werde“ (Gen 12,1). Dieses Bibelzitat ist seit Beginn Leitmotiv des Zukunftsprozesses und betitelt die Diözesanstrategie, welche Grundlage der Kirchentwicklung 2030 ist. Christoph Neubrand resümierte, dass die Projektleitung ein „wichtiges Gremium der Vergewisserung“ gewesen sei; stets gekennzeichnet durch eine qualifizierte Resonanz aus unterschiedlichen Hintergründen und einer hohen Fokussierung. Mit Blick auf die zukünftige Zusammenarbeit innerhalb der Erzdiözese bekräftigte der Generalvikar daher einmal mehr: „Es braucht das Miteinander aller Ebenen.“
 
Zum 1. Januar 2026 steht die Kirchenentwicklung 2030 an einem wichtigen Wendepunkt: In den 36 neuen Pfarreien/Kirchengemeinden wird in der Pastoral und Verwaltung umgesetzt, was über fünf Jahre von haupt- und ehrenamtlich Engagierten konzipiert, geplant und entschieden wurde. Der Auftrag der Projektleitung, den Prozess bis zu diesem Zeitpunkt zu begleiten, ist somit erfüllt und das Gremium beendet seine Arbeit offiziell zum 31. Dezember 2025. Ab 2026 wird die Struktur des Projekts weiterentwickelt. An Stelle der Projektleitung wird ein Kuratorium einberufen, das eine beratende Funktion haben wird und dessen Aufgabe es sein wird, Empfehlungen sowie Impulse zum weiteren Prozessverlauf zu geben. Das neue Gremium wird ebenfalls breit aufgestellt sein und mit haupt- wie ehrenamtlichen Vertreterinnen und Vertretern der Pfarrei- und Diözesanebene besetzt werden. Sobald alle Mitglieder durch Erzbischof Stephan Burger beauftragt wurden, werden die Namen – voraussichtlich zum Jahreswechsel – bekanntgegeben. 
 
  
 
(bk)